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Die Restitutionsdebatte am Beispiel des Humboldt Forums

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von Carolin Heißenberg, Laura Christin Ickhorn, Kirsten Kaiser, Marietta Mann und Yves Julio Tadjong

 

Podcast-Text zum Nachlesen:

 

[Einleitung]

„Es wird immer so getan, als ob es sehr kompliziert wäre. Wenn man es historisch betrachtet, wer hat 50 Jahre lang blockiert, Nein gesagt etc.? Ist das ganz eindeutig: die Museen.“[1]
Vom nationalen Prestigeprojekt zum Reinfall eines illusorischen Vorhabens, die Völker dieser Welt in einem Museum zu repräsentieren? Das Humboldt Forum sorgt seit Baubeginn für Schlagzeilen und schafft es seit der Eröffnung im Sommer 2021 nicht aus der Kritik. Mit dem Projekt eines Universal- und Völkermuseums wurde die Restitutionsdebatte, sprich die Frage nach der Rückgabe von Raubkunst, in breiter Öffentlichkeit entfacht. Zudem werden die Forderungen nach einer transparenten Offenlegung der Herkunft hunderttausender Exponate in sogenannten ethnologischen Sammlungen lauter. Wie viele durch Gewalt angeeignete und geraubte Kunst- und Kulturgüter in den Lagern deutscher Museen ruhen, ist kaum bekannt. Dies kann der mangelhaften Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit angerechnet werden, die auch am Humboldt Forum stark kritisiert wird. Dabei schien das Projekt viel Potenzial hinsichtlich einer internationalen Völkerverständigung zu bieten. Doch die Verantwortlichen des Humboldt Forums sind in Bedrängnis geraten. Das ist dem langanhaltenden Schweigen und der anfänglichen Verweigerung geschuldet, sich der Vergangenheit seiner Schätze und den damit verbundenen Konsequenzen zu widmen. Dies hätte eine Rückgabe an die ursprünglichen Eigentümer der Exponate zur Folge haben können. Wie positioniert sich das Humboldt Forum gegenwärtig zur Problematik seiner Sammlung? Welche Probleme bedeuten die fehlende Reflexion der Provenienz und eine ausbleibende Restitution? Und welche Stimmen machen sich außerhalb des Humboldt Forums für die Aufarbeitung von postkolonialen Strukturen in der heutigen Museumslandschaft stark? Darum soll es in diesem Podcast gehen.

 

[Hauptteil 1 – Selbstverständnis des Humboldt Forums]

Das Humboldt Forum ist ein Museum in Berlin, das sich selbst als ein Ort für Kultur und Wissenschaft, für Austausch und Debatten versteht.[2] Es ist ein Haus mit einigen Akteuren. Dabei ist die Zusammenarbeit durch gemeinsame Formulierungen hinsichtlich der Ziele bestimmt. Diese sind in den konzipierten Leitsätzen festgelegt. Aus diesen geht hervor, dass das Forum als ein sich kontinuierlich weiter entwickelnder Ort der Wissensvermittlung, der Diversität sowie der kritischen Reflexion verstanden wird.[3]

Auf die Frage, wie das Humboldt Forum mit kolonialen Sammlungen umgeht, wird geantwortet, dass man sich damit in den kommenden Jahren differenzierter auseinandersetzen will. Dabei soll es beispielsweise um folgende Aspekte gehen: Wo kommen die ethnologischen Artefakte her? Wie und unter welchen Bedingungen sind sie in die Sammlungen in Berlin geraten?[4]

Hinsichtlich des Umgangs mit dem Kolonialismus finden sich auf der Internetseite des Humboldt Forums einige Erläuterungen. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen postkolonialen Perspektiven und Stimmen soll der Umgang mit der Herkunft der Exponate fokussiert werden, indem das Fortwirken kolonialer Praktiken kontinuierlich reflektiert wird. Der Umgang mit dem Kolonialismus wird demnach zum Kernthema des Humboldt Forums, dem Selbstverständnis des Museumskomplexes folgend.[5]

Darüber hinaus sind zu dem Thema Kolonialität und Kolonialismus zwei Statements von Akteuren des Humboldt Forums publiziert: Herr Hartmut Dorgerloh, der Generalintendant des Humboldt Forums versteht Kulturarbeit als öffentliche sowie soziale Aufgabe, bei der Menschen einen Raum finden sollen, um für einen Austausch zusammenzukommen. Dabei sieht er den Einbezug von diversen Perspektiven als selbstverständlich an. Die gegenwärtigen öffentlichen Diskurse wirken sich insofern auf das Humboldt Forum aus, als dass das Thema Kolonialismus und dessen Folgen seines Erachtens eine reflexive Beschäftigung erfordern. Dorgerloh verweist in diesem Zusammenhang auf das Profil des Forums. Der reflexive Umgang mit dem Kolonialismus wird als Leitthema betrachtet.[6]

Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Herr Hermann Parzinger, begreift die neuen Präsentationen der Sammlungen des Museums als Möglichkeit für verschiedene Arten der Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern. Er versteht Verantwortung für die Geschichte der Sammlung und deren Einbeziehung in den Kolonialismus so, dass die Herkunft der Objekte aufgedeckt wird. Zugleich teilt er mit, dass das Humboldt Forum zur Rückgabe von Raubkunst bereit ist und dass mehrere Artefakte bereits auf den Rückweg gebracht wurden. Parzinger stellt zudem fest, dass die Folgen des Kolonialismus und das jahrzehntelange Stillschweigen des Unrechts nicht nur durch die Museen, sondern durch die gesamte Gesellschaft aufgearbeitet werden müssen.[7]

 

[Überleitung]

Auch wenn seitens des Humboldt Forums mittlerweile eine deutlich offenere Haltung gegenüber der Aufarbeitung der Provenienzen, sprich der Herkunft ihrer Sammlungsbestände, vertreten wird, bemängeln einige Kritiker:innen, dass viele Exponate nur intern zu ihrer Herkunft untersucht werden. Damit seien die Prozesse dieser Provenienzforschung, die im Humboldt Forum derzeit von vier Wissenschaftler:innen getragen wird, zu intransparent. Eine mögliche Restitution zieht sich ebenfalls durch zahlreiche bürokratische Fragen und Prozesse der Digitalisierung der Artefakte in die Länge, sodass bisher nur wenige einzelne Eroberungen der deutschen Kolonialzeit den Weg in ihre Heimat finden konnten. Während die Debatte um die Rückgabe der Kulturgüter hierzulande hitzig diskutiert wird, stehen die meisten Exponate, die ein kulturelles Erbe fremder Völker repräsentieren, weiterhin in Deutschland zur Schau. In den Ländern und Kulturen, aus denen sie stammen, fehlen sie jedoch.

 

[Haupteil 2 – Gedächtnistheorie v. Assmann und Assmann]

Um zu dieser Problematik ein besseres Verständnis zu bekommen, ist es hilfreich, sich die Gedächtnistheorie von Jan und Aleida Assmann anzuschauen. Dabei geht es insbesondere darum, mit welcher Perspektive auf die Vergangenheit und die Zukunft geblickt wird, da daraus die Sichtweise auf die Gegenwart, und damit das Selbstbild eines Kollektivs, entsteht.

Die Erinnerung der Gruppe, beispielsweise eines Kulturkreises, basiert meist auf Situationen, die als auffällig oder eindrucksvoll erlebt wurden.[8] Verstärkt werden sie durch die damit verbundenen Emotionen. Assmann und Assmann unterscheiden dabei zwischen dem sozialen, dem kollektiven und dem kulturellen Gedächtnis. Das soziale Gedächtnis lebt vom Gespräch. Das bedeutet, dass das soziale Gedächtnis nicht mehr vorhanden ist, sobald die Menschen gestorben sind, die die Situation erlebt haben.[9] Diese kann gesellschaftlicher, sozialer oder politischer Art sein. Beim kollektiven Gedächtnis geht es um die Perspektive der Gruppe auf dieses bestimmte Ereignis. Dabei wird die jeweilige Situation auf eine bestimmte Weise dargestellt, sodass jeweils nur eine Sichtweise möglich ist.[10] Interessant ist dabei, dass sich die jeweilige Sichtweise auch verändern kann. Das geschieht zum Beispiel durch Umbenennungen von Straßen oder dem Umsturz von Denkmälern.[11] Eine Perspektive bleibt also so lange bestehen, wie sie dem Selbstverständnis der Gruppe entspricht.[12] Das kulturelle Gedächtnis wird durch Institutionen bestimmt, die sich explizit mit dem Erinnern beschäftigen, wie zum Beispiel Bibliotheken oder Museen. Die Erinnerung kann dadurch auch offiziell gefestigt werden.[13]

Das individuelle Gedächtnis entsteht jeweils durch die Teilnahme an Festen und Riten.[14] Mit Hilfe dieses wiederholten gemeinsamen Erinnerns wird die Situation im Gedächtnis gespeichert. Dadurch kommt der Einzelne immer wieder in Kontakt mit den verschiedenen Formen des Erinnerns, weshalb Assmann und Assmann die These aufstellen, dass sich das individuelle Gedächtnis mit Hilfe des kollektiven Gedächtnisses bildet.[15]

In Bezug auf unsere Thematik der Raubkunst ist insbesondere das kulturelle Gedächtnis relevant. So stellt sich zum einen die Frage, inwiefern eine Erinnerung möglich ist, wenn den Institutionen, die sich mit dem Erinnern beschäftigen, keine Artefakte vorliegen. Zum anderen kann gefragt werden, ob ein Artefakt in verschiedenen Kulturen unterschiedliche Erinnerungen hervorrufen kann, da die Kulturen auf unterschiedliche Weisen auf die jeweilige Situation blicken.

Die erste Frage lässt sich insofern beantworten, dass der jeweiligen Kultur eine beziehungsweise zwei Möglichkeiten zur Erinnerung fehlen: Das soziale Gedächtnis wird aufgelöst, sobald die Situation ein knappes Jahrhundert zurückliegt, da zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen werden kann, dass die meisten Zeitzeugen gestorben sind. Durch das Nichtvorhandensein von Artefakten wird dann auch das kulturelle Gedächtnis außer Kraft gesetzt. Die Institutionen haben keine greifbare Möglichkeit, um auf die Situation aufmerksam zu machen und damit eine Auseinandersetzung mit der Thematik anzuregen.

Der zweiten Frage kann mit Hilfe der Definition des kollektiven Gedächtnisses nachgegangen werden. Hinsichtlich jedes Ereignisses sind verschiedene Sichtweisen möglich. Eine davon wird aufgrund der jeweiligen Inszenierung des Kollektivs als diejenige festgelegt, an die erinnert wird. Des Weiteren kann davon ausgegangen werden, dass sich die Parteien, die ein Artefakt besitzen möchten, in der jeweiligen Situation auf verschiedenen Seiten befunden haben, also zum Beispiel Gegner waren. Das ist insbesondere in Bezug auf Kriegsartefakte relevant, die für die jeweiligen Parteien nach Ende des Krieges eine unterschiedliche Bedeutung haben können. Auch bei unserem Beispiel der Raubkunst kann von verschiedenen Bedeutungen der Parteien ausgegangen werden, da die Thematik im Kontext der Kolonialzeit steht. In Deutschland wird an diese eher historisch-sachlich erinnert, wobei die Differenzen mit den kolonisierten Ländern meist nicht angesprochen werden. Oftmals handelt es sich bei den Ausstellungen außerdem nicht um eine Erinnerung an die Kolonialzeit, sondern lediglich um die Darstellung der Kultur anderer Völker. Das heißt, die Kolonialzeit und die damit verbundenen Schwierigkeiten zwischen den Völkern werden ausgeklammert. Dennoch ist es möglich, dass sich verschiedene Gruppen mit Hilfe des gleichen Artefakts erinnern können, diese Erinnerung aber unterschiedlich ausfällt.

Durch die Wegnahme eines Artefakts wird also nicht nur ein Gegenstand geraubt, sondern auch eine Möglichkeit für das Kollektiv, sich zu erinnern und die Situation gegebenenfalls zu verarbeiten. Es stellt sich die Frage, was passiert, wenn eine kollektive Erinnerung und die damit verbundene Verarbeitung nicht möglich ist. Die gesamte gemeinsame Geschichte der Kolonialzeit und die damit verbundenen Konsequenzen auf den heutigen Umgang im interkulturellen Austausch bleiben somit unzureichend reflektiert.

 

[Überleitung]

Die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit hinsichtlich der Herkunft zahlreicher Exponate sowie deren Restitution scheint unabdingbar. Diese Kulturgüter wurden beispielsweise in Kontexten von Raubzügen und Strafexpeditionen durch die Kolonialmächte des globalen Nordens entwendet. Sie lagern nun zuhauf in den Depots europäischer Museen. Dies scheint mittlerweile auch als Konsens seitens des Humboldt Forums akzeptiert, dennoch nur in wenigen Beispielen der eigenen Sammlung angegangen, was weiterhin stark kritisiert wird. Dabei hätte das Humboldt Forum durch die Anerkennung der Problematik seiner Exponate das Potenzial, eine Vorreiterrolle einer neuen, reflektierten, europäischen Umgangsweise einzunehmen. Dazu sind ebenso eine gezielte, transparente Auseinandersetzung, Aufarbeitung und Vermittlung mit der Provenienz notwendig.

 

[Schluss – weiterführende Kritik und Lösungsvorschläge]

Einige Kritiker:innen sehen das Problem des Humboldt Forums bereits in der grundlegenden Konzeption und Architektur des Museumskomplexes. Es werde nicht nur in der Präsentation von Raubkunst eine idealistische Sicht auf die koloniale Sammelwut fortgesetzt, sondern dies im Gebäude selbst weiter reproduziert. Es handelt sich dabei um einen Teil-Nachbau des Berliner Schlosses, das als einstiger Regierungssitz des Kaiserreichs sehr symbolträchtig ist. [16] Doch der Bau ist nun vollendet, das Museum errichtet und die Ausstellung eröffnet. Ein Boykott des Humboldt Forums würde keine Lösung des Problems darstellen.

Es bedarf einer grundlegenden kritischen Selbstreflexion der Absichten, die man mit der Ausstellung von fremden Kulturgütern verfolgt.

„Fast alles, was heute in ethnologischen Sammlungen in Europa ist, ist in der Kolonialzeit zu uns nach Europa gekommen und das macht die Sachen problematisch. Und manche sind noch problematischer, weil es Kriegsbeute war, weil es das Ergebnis war von aktiver Gewalt, weil daran Blut klebt etwa.“[17]

Benedicte Savoy ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, die auf den Bereich der Provenienzforschung spezialisiert ist. Bis 2017 gehörte sie selbst dem Expertenteam des Humboldt Forums zum Umgang mit kolonialem Raubgut an und trat nach Zerwürfnissen aus diesem aus. Sie kritisiert, dass der Großteil der zu Kolonialzeiten erbeuteten Gegenstände weniger zu wissenschaftlichen Zwecken nach Europa gebracht wurde, sondern vielmehr den Zweck eines symbolischen Kapitals erfüllte. [18] Die meist gewaltsame Aneignung dieser Artefakte erfolgte im Kontext eines internationalen Wettbewerbes und eines auf Vollständigkeit erpichten Sammelwahns. Savoy kritisiert, dass in den knapp 20 Jahren Planungszeit des Humboldt Forums jahrelang die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit und der Herkunft der Exponate ignoriert wurde, bis der Druck von außen dies nicht weiter zuließ.[19] Erst seit der zunehmenden Kritik der letzten Jahre wird der Bedarf eines reflektierten Umgangs mit der präsentierten Raubkunst eingestanden und langsam angegangen.[20]

„Wenn man hört, ‚Ja, aber! Das ist eine Büchse der Pandora. Würde man ein oder fünf oder zehn Objekte zurückgeben, dann sind die ganzen Museen in Europa leer.‘ […] Das ist ein Argument, um Angst zu machen. Natürlich haben wir alle Verlustängste. Gerade in Europa, gerade in diesen Museen. Aber die Tatsache, die Wahrheit ist, dass die Länder, die etwas fordern, und zwar seit den 60er Jahren, seit den Unabhängigkeiten, immer sehr betont haben, dass sie einige, wenige, für sie wichtige Stücke zurückhaben wollen. Natürlich wollen sie nicht hunderttausende von Körben zurückhaben. […] Es geht um eine neue Ethik der Beziehungen. Es geht darum, dass wir Europäer anerkennen, […] dass sie auch ein Recht auf ihre eigene Kultur, auf einen Kontakt zur Kultur haben.“[21]

Diese Einsicht, die Akzeptanz anderer Kulturen und deren Anrecht auf die Artefakte ihres kulturellen Erbes sind unerlässlich. Die Vermittlung und die transparente Reflexion dieser Umstände in der Ausstellung selbst gelten dabei ebenfalls als wesentlich und fordern neue museale Strategien und Umgangsweisen, die nach außen transparent gemacht werden müssen.

„Man hört manchmal den Spruch, ‚man muss Museen de-kolonisieren‘. Aber bevor man sie de-kolonisiert, muss man sie re-kolonisieren. Man muss wieder daran erinnern, dass sie sehr kolonial waren. Denn momentan sind alle diese Spuren kosmetisch retuschiert worden. Man sieht es nicht. Das Gesicht eines Humboldt Forums – normalerweise, jetzt nicht mehr – ist eben nicht kolonial. Man muss erstmal dieses Koloniale wieder sichtbar machen – was es gibt, was die Strukturen sind dieser Museen. Und erst wenn es wieder sichtbar ist, kann man de-kolonisieren.“[22]

 

Fußnoten:

 

[1] [Schnitt] Audiozitat von Bénédicte Savoy aus Arte-Sendung „Tracks“ vom 25.02.2021 unter: https://www.youtube.com/watch?v=D5wimm5a2aI, Min 4:07–4:17.

[2] Vgl. Humboldt Forum. Unter: https://www.humboldtforum.org/de/ueber-uns/, abgerufen am 30.03.2022.

[3] Vgl. ebd.

[4] Vgl. ebd.

[5] Vgl. ebd.

[6] Vgl. ebd.

[7] Vgl. ebd.

[8] Vgl. Assmann, Aleida: Soziales und kollektives Gedächtnis. Unter: https://cms.uni-konstanz.de/fileadmin/archive/litwiss-personen/fileadmin/litwiss/ang-ame/AA%20Download%20Aufsatz%20SozKultGed%c3%a4chtnis.pdf, abgerufen am 30.03.2022, S. 2.

[9] Vgl. ebd., S. 2.

[10] Vgl. Novick, Peter: Nach dem Holocaust. Der Umgang mit dem Massenmord. München: dtv 2003, S. 14, zitiert nach Assmann, Aleida: Soziales und kollektives Gedächtnis. Unter: https://cms.uni-konstanz.de/fileadmin/archive/litwiss-personen/fileadmin/litwiss/ang-ame/AA%20Download%20Aufsatz%20SozKultGed%c3%a4chtnis.pdf, abgerufen am 30.03.2022, S. 2.

[11] Vgl. Assmann, Aleida: Soziales und kollektives Gedächtnis. Unter: https://cms.uni-konstanz.de/fileadmin/archive/litwiss-personen/fileadmin/litwiss/ang-ame/AA%20Download%20Aufsatz%20SozKultGed%c3%a4chtnis.pdf, abgerufen am 30.03.2022, S. 6.

[12] Vgl. ebd., S. 2.

[13] Vgl. ebd., S. 3; Assmann, Jan: Kollektives Gedächtnis und kulturelle Identität. In: Kultur und Gedächtnis. Hg. v. Jan Assmann und Tonio Hölscher. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1988 (= Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft), S. 14.

[14] Vgl. Assmann, Aleida: Soziales und kollektives Gedächtnis. Unter: https://cms.uni-konstanz.de/fileadmin/archive/litwiss-personen/fileadmin/litwiss/ang-ame/AA%20Download%20Aufsatz%20SozKultGed%c3%a4chtnis.pdf, abgerufen am 30.03.2022, S. 4.

[15] Vgl. ebd. S. 1.

[16] Vgl. Goldenbaum, Laura: Die Sache mit dem Kreuz. In: Das Humboldt Forum. Konfrontation mit dem kolonialen Erbe. Kunst und Kirche. Magazin für Kritik, Ästhetik und Religion, Ausgabe 2 (2019), S. 14–21.

[17] [Schnitt] Audiozitat von Bénédicte Savoy aus der ZDF-Sendung ZDF Magazin Royale vom 11.12.2020 unter: https://www.youtube.com/watch?v=nE89z19uha4, Min. 2:56–3:13.

[18] Vgl. Bénédicte Savoy in der Funk-Sendung „Jung&Naiv“ Folge 514 vom 01.06.2021 unter: https://www.youtube.com/watch?v=x_C2M4T04lI.

[19] Vgl. ebd.

[20] Vgl. ebd.

[21] [Schnitt] Audiozitat von Bénédicte Savoy aus der SRF-Sendung „Sternstunde Philosophie“ vom 12.10.2020 unter: https://www.youtube.com/watch?v=bUK2-hcD2iY, Min. 7:45–8:26 und 8:36–8:45.

[22] [Schnitt] Aussage von Bénédicte Savoy aus der Funk-Sendung „Jung&Naiv“ Folge 514 vom 01.06.2021 unter: https://www.youtube.com/watch?v=x_C2M4T04lI, Min 30:20–30:56.

 

Literaturangaben:

 

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