Artikel

diMaG – Ausgabe 3

Sehnsucht nach dem wilden Anderen. Zum Topos befreiender Tierwerdung in Nicolette Krebitz‘ Film Wild (2016), dessen Rezeption und Vermarktung

Autor*innen

Dafni Tokas

Abstract

Nicolette Krebitz’ Film Wild (2016) erzählt die Geschichte einer jungen Frau, deren Begegnung mit einem Wolf eine tiefgreifende Transformation in Form subversiven Verhaltens auslöst. Der Artikel analysiert, wie die Sehnsucht der Protagonistin Ania nach einer de-anthropozentrisierenden Grenzerfahrung dargestellt wird, insbesondere hinsichtlich des in der Begegnung und deren Folgen übersteigerten Becoming Animal. In der Darstellung der Regisseurin sowie in Filmrezensionen wird Wild häufig als Reflexion über die Beziehungen zwischen Mensch und Tier sowie über die Möglichkeit eines alternativen Existenzmodells präsentiert, das die Grenzen anthropozentrischer sowie phallozentrischer Normen überschreitet. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich kritisch mit diesen Einordnungen.
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